Timberhouse - Idee








Idee/Beschrieb

Systemgedanke

Damit die steigenden Anforderungen im Hochbau, insbesondere auch im mehrgeschossigen Bau, betreffend Energieverbrauch, Brandschutz, Schallschutz und Statik mit Holz optimal erfüllt werden können, müssen wir massgeschneiderte Holzwerkstoffe entwickeln und leistungsfähigere Bauteile bzw. Wandsysteme finden. Nur so wird es gelingen, den Absatz von Holz entscheidend zu fördern und nachhaltig Marktanteile zu gewinnen.
(siehe Abb.1)

TIMBERWAND ist das Produkt dieser Entwicklung - Entwicklung eines multifunktionalen, baustoffvariablen, qualitätsgarantierten und ökonomischen Holz-Aussenwandsystems





Das System

TIMBERWAND ist der Markenname unseres zukunftsweisenden, zweischaligen Holzhausbausystems. Es besteht aus den folgenden Komponenten:
(siehe Abb.2)

   •  Der Verbinder wurde eigens für unser System konstruiert. Mit Hilfe eines perfektionierten Zusammenspiels mit den Sprossen kann die dauerhafte Verbindung mechanisch mit nur einem „Klick“ erreicht werden
   •  Die Sprossen wurden in jahrelanger Entwicklung hinsichtlich Dauerhaftigkeit und Festigkeit optimiert. Das Material, ein hochtechnisierter Holzwerkstoffverbund, wird bereits seit 15 Jahren weltweit erfolgreich eingesetzt
   •  Die Schalen können entsprechend Ihren Wünschen in diversen Materialien erstellt werden
   •  Die Dämmung kann im Zwischenbereich der Sprossen eingebracht werden. Auch hier zeigt sich die grosse Flexibilität des Systems, da die Stärke der Dämmung über die Länge der Sprossen frei einstellbar ist. Dank der Sprossenverbindung können Bauteile mit TIMBERWAND ohne Kältebrücken konzipiert werden
   •  Die Details machen TIMBERWAND so interessant. Als hölzerne „Leiterplatte“ kann unser System völlig frei in der Geometrie entworfen und gebaut werden
   •  Die Fassade kann kompromisslos mit jedem Material ausgestaltet werden. Es sind sowohl Kompaktaufbauten mit Aussenputz als auch hinterlüftete Systeme in Holz und anderen Materialien möglich





Die Herstellung

   •  Vorfertigung
Die Holzwerkstoffplatten werden gemäss Holzliste massgenau zu ganzen Wandelementen zusammengesetzt. Die äussere und innere Schale wird so spiegelverkehrt vorbereitet. Anschliessend werden die Sprossen hälftig in die entsprechend gefrästen Nuten eingeleimt, wobei die Röhren der einen Schale mit dem Clips versehen werden.
(siehe Abb.3)

Anschliessend werden sämtliche Einbauten wie Fenster- und Türstürze, Leibungen und Storenkasten auf der einen Schale vormontiert. Schliesslich werden alle Installationen der Haustechnik (Elektro, Sanitär, Lüftung, Heizung, etc.) werkseitig vormontiert.
Danach kann die Wärmedämmung, sofern mit plattenförmigen Materialien gearbeitet wird, werkseitig eingebracht werden. Werden lose Dämmmaterialien wie Zellulosedämmung und dgl. eingesetzt, werden die Elemente erst bauseitig ausgeblasen.
Zum Schluss wird die zweite, äussere Schale auf die innere aufgeklickt, womit das zweischalige Wandelement bereit für die Baumontage ist.
(siehe Abb.4)


   •  Baumontage
Die vorgefertigten Wandelemente werden mit dem Kran auf die massgenauen Setzschwellen versetzt und miteinander verbunden. Bei mehrgeschossigen Bauten erfolgt die Montage geschossweise. Ein Passstück bewerkstelligt den Geschossübergang, so dass die Wandelemente des darüberliegenden Geschosses direkt auf die Zwischendecke, bzw. auf die äussere Schale abgestellt werden können. Die Gebäudeecken werden bauseits mit dem entsprechend vorbereiteten Eckpassstück geschlossen.
Schliesslich werden Schwellen und Pfetten auf die Wandelemente montiert, so dass die Dachkonstruktion aufgerichtet und das Unterdach aufgebracht werden kann.








Abb.1





Abb.2





Abb.3
Zuschnitt und Vormontage der Schalen, Einbauten und Installationen


Abb.4
Die beiden fertig installierten Halbschalen werden zusammengeklickt